Darum lohnt sich ein Fahrrad-Schutzbrief

 

Ein Tag voller Pannen

Von J. Scharpenberg

 

Die Vorfreude auf den 1. Mai war riesig. Endlich haben sich mal wieder alle Freunde Zeit genommen für eine gemeinsame Radtour durch das Münsterland. Die Anhänger waren mit Proviant vollgepackt, die Räder mit Buchenzweigen geschmückt. Der Tag sollte ganz toll werden. Aber wie es so ist, kommt ja gern alles anders, als geplant … und wir haben uns alle geärgert, dass wir keinen Fahrrad-Schutzbrief haben.

 

Wenn man eine Werkstatt bräuchte …

 

Die erste Panne hatte Peter bereits nach etwa zwei Kilometern Fahrt. Mitten in einem kleinen Waldstück in der Nähe von … wir wussten es nicht. Unsere Smartphones haben wir – bis auf eines für Notfälle – bewusst zuhause gelassen. Heute wollten wir uns auf die Natur und uns konzentrieren. Dementsprechend hatten wir uns dafür entschieden, ohne Navigation loszuradeln und zu schauen, wohin es uns führt.

Fahrrad-Schutzbrief
Der platte Reifen ist eine sehr häufig vorkommende Fahrrad-Panne.

Peters Fahrradreifen jedenfalls war schnell hin. Es schien, als sei er durch Scherben oder Ähnliches gefahren; an Flickzeug hatte natürlich niemand gedacht. Bis zur nächsten Bushaltestelle wurde also geschoben. Für ihn war der Tag gelaufen. „Macht euch keine Gedanken um mich“, sagte er noch und stieg samt Rad in den Bus ein. Wir sollten den Tag trotzdem genießen.

 

Wenn man einen Abschleppdienst benötigt …

 

Nach anfänglicher Trübnis hob sich die Stimmung irgendwann wieder an. Die Musik aus unserer Soundbox machte Laune und alle freuten sich auf den ersten Boxenstopp. Wir aßen gut und tranken viel. Nach ein paar Stunden aber wollten wir weiterradeln. Ulrike wollte vorher noch das stille Örtchen besuchen.

Sie kam und kam nicht wieder. Nach 20 Minuten ist Inga hinterher und kam mit einer humpelnden Ulrike im Arm zurück. Sie sei auf den Stufen zu den Toiletten umgeknickt, erzählte sie. Ihr Fuß war bereits geschwollen. „Weiterfahren kann ich nicht“, wurde ihr traurig bewusst. Zum Bus humpeln ging auch nicht.

Fahrrad-Schutzbrief
Ohne Fahrrad-Schutzbrief ist man im Pannenfall oft hilflos.

Nach einer knappen Stunde wurde Ulrike abgeholt. Ihr Fahrrad musste sie aber leider vorerst stehen lassen, das passte nicht in den Kleinwagen ihres Bruders. So hatten wir schon kurz nach der Mittagszeit ein Viertel unserer Truppe verloren. „Fahrt vorsichtig“, rief Ulrike uns aus dem geöffneten Autofenster zu. Wir hätten auf sie hören sollen …

 

Wenn ein Ersatzfahrrad nötig wäre …

 

Bis die Stimmung wieder anstieg, dauert es dieses Mal etwas länger. Doch als Thomas plötzlich anfing, lauthals ein selbstgedichtetes Lied vom Wunsch, eine Toilette aufzusuchen, zu trällern, mussten wir alle lachen. Zu dem Zeitpunkt fuhren wir durch ein kleines Dörfchen, in dem scheinbar keine Gaststätte geöffnet hatte. Darum fuhren wir erst einmal weiter und Thomas hoffte, bald ein Plätzchen zum Verrichten seiner Notdurft zu finden.

Nach kurzer Zeit radelten wir am Ortsschild vorbei und wieder in eine Bauernschaft. Nur Felder, kein Busch, kein Wäldchen. Thomas musste geduldig sein, seine Lieder aber wurden drängender. Irgendwann war eine Brücke in Sicht und Wasser zu hören. Thomas fuhr voraus und die Brücke hoch, schleuderte sein Fahrrad unvorsichtig in Richtung des Geländers und verschwand unter der Brücke.

Fahrrad-Schutzbrief
Radfahren macht mehr Spaß, wenn man bei einem Unfall abgesichert ist.

Da wir alle weit vor der Brücke hielten, bekamen wir leider nicht mit, dass aus der anderen Richtung ein Trecker über den Bach fuhr, Thomas‘ Rad übersah und den Hinterreifen erwischte, ohne es zu merken. Erst, als Thomas wieder auftauchte, sein Rad aufhob und der Trecker schon außer Sichtweite war, reimten wir uns zusammen, was passiert ist.

 

… dann hilft ein Fahrrad-Schutzbrief weiter

 

Das ohnehin alte Fahrrad wollte Thomas dort stehen lassen und nahm Platz in unserem Anhänger. Der hatte sich zwar mittlerweile etwas geleert, aber der Fahrer konnte Thomas nicht ewig hinter sich herziehen. Darum brachen wir die Tour im nächsten Ort ab, bestellten für Thomas ein Taxi und ließen uns von Google Maps nach Hause führen.

Was glauben Sie, was unsere Clique als erstes gemacht hat, als wir dort ankamen? Wir haben im Internet nach einem Fahrrad-Schutzbrief gesucht und direkt abgeschlossen. Dafür, dass dieser einem im Pannenfall mit Werkstattvermittlung, Ersatz, Abschleppdienst, Übernachtungskosten und mehr weiterhilft, ist dieser bei Anbietern wie der DAP24 richtig günstig: 18,89 € im Jahr können so manchen Ausflug retten.

 

Fotos: Pixabay

 

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